Die Göppinger Lesefans waren „on tour“
Ziel war die Württembergische Landesbühne in Esslingen. Wir wollten jedoch nicht die Geheimnisse auf der Bühne entdecken, sondern die dahinter.
Deshalb führte uns die Theaterpädagogin Frau Meißner durchs Haus und ließ uns hinter die Kulissen blicken.
Die erste Station war die Bühne des Kindertheaters.

Dort erklärte sie uns die verschiedenen Berufe, die für den Betrieb eines Theaters notwendig sind, wie zum Beispiel Bühnentechniker, Ankleider, Schneider, Souffleure, Kostümbildner, Licht- und Tontechniker, Maskenbildner, Requisiteure und Inspizienten.
In der Maske bewunderten wir die verschiedenen Perücken, die aus Echthaar geknüpft werden. Für jeden Schauspieler wird zunächst ein Kopf aus Holz in Originalgröße und -form geschnitzt, darauf wird ganz genau der Haaransatz angezeichnet. Nach diesem individuellen Modell wird ein Stück Gaze zusammengenäht, das die Basis der Perücke ist und in welches die Haare eingeknüpft werden.


Mit all dem ist eine Mitarbeiterin mindestens 40 Stunden beschäftigt. Eindrucksvoll waren auch die etwa 200 Schnurrbärte, die an einer Schranktür befestigt waren. Dass es Maskenbildnern möglich ist, den Schauspielern eine Denkerstirn, Segelohren oder sogar eine Knollennase zu verpassen, faszinierte uns total.
Ein Großteil der Kostüme muss für jedes Stück neu angefertigt werden. Zunächst werden Figurinen angefertigt, das sind detailgetreue Zeichnungen. Dann werden Stoffproben ausgewählt und schließlich werden für die einzelnen Spieler alle Kostüme maßgeschneidert. Etliche Kleiderständer hängen voll mit Bauernkitteln, Ballroben, betressten Uniformen, Rüschenblusen u. ä.
Im Nebenraum befindet sich eine Wäscherei. Alle Kostüme werden täglich gewaschen.
Zu dieser Abteilung gehören auch die Ankleider, die den Schauspielern bei Bedarf beim Anziehen der Kostüme helfen und ihnen diese bei schnellen Szenenwechseln reichen.
Zum Schluss besichtigten wir den großen Saal. Wir erfuhren, dass die Schauspieler so geschult sind, dass sie nicht einmal für diesen Raum, der 460 Personen fasst, ein Mikrofon benötigen. Auf der riesigen Bühne beobachteten wir flinke Techniker, welche die Proberequisiten der gerade beendeten Durchlaufprobe abmontierten.
Wir sahen auf dem Pult des Inspizienten den Bildschirm, auf dem er die Aufführungen verfolgt und die Einsätze der Schauspieler und Techniker koordiniert.

Wegen zahlreicher Beleuchtungskörper und leicht brennbarer Requisiten besteht eine große Feuergefahr. Daher gibt es auf der Bühne einen eisernen Vorhang. Dieser kann im Falle eines Brandes schnell heruntergelassen werden, sodass ein Feuer nicht auf den Zuschauerraum übergreifen kann. Zudem nehmen bei jeder Aufführung zwei Feuerwehrleute ihre Stammplätze ein, einer in einer Nische auf der Bühne, einer im Zuschauerraum. Alle Türen im gesamten Haus sind Feuerschutztüren und es herrscht komplettes Rauchverbot.



Ein Großteil der Kostüme muss für jedes Stück neu angefertigt werden. Zunächst werden Figurinen angefertigt, das sind detailgetreue Zeichnungen. Dann werden Stoffproben ausgewählt und schließlich werden für die einzelnen Spieler alle Kostüme maßgeschneidert. Etliche Kleiderständer hängen voll mit Bauernkitteln, Ballroben, betressten Uniformen, Rüschenblusen u. ä.
Im Nebenraum befindet sich eine Wäscherei. Alle Kostüme werden täglich gewaschen.
Zu dieser Abteilung gehören auch die Ankleider, die den Schauspielern bei Bedarf beim Anziehen der Kostüme helfen und ihnen diese bei schnellen Szenenwechseln reichen.
Zum Schluss besichtigten wir den großen Saal. Wir erfuhren, dass die Schauspieler so geschult sind, dass sie nicht einmal für diesen Raum, der 460 Personen fasst, ein Mikrofon benötigen. Auf der riesigen Bühne beobachteten wir flinke Techniker, welche die Proberequisiten der gerade beendeten Durchlaufprobe abmontierten.
Wir sahen auf dem Pult des Inspizienten den Bildschirm, auf dem er die Aufführungen verfolgt und die Einsätze der Schauspieler und Techniker koordiniert.

Wegen zahlreicher Beleuchtungskörper und leicht brennbarer Requisiten besteht eine große Feuergefahr. Daher gibt es auf der Bühne einen eisernen Vorhang. Dieser kann im Falle eines Brandes schnell heruntergelassen werden, sodass ein Feuer nicht auf den Zuschauerraum übergreifen kann. Zudem nehmen bei jeder Aufführung zwei Feuerwehrleute ihre Stammplätze ein, einer in einer Nische auf der Bühne, einer im Zuschauerraum. Alle Türen im gesamten Haus sind Feuerschutztüren und es herrscht komplettes Rauchverbot.

Ein Besuch in der Esslinger Stadtbücherei rundete unseren Ausflug ab.


Von nun an werden wir Theateraufführungen ganz anders wahrnehmen. Wir wissen jetzt, welche zahlreichen Aufgaben von vielen Theatermitarbeitern bewältigt werden müssen. Bei der Württembergischen Landesbühne sind dies fast 160 Menschen.

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